Die frühe Dunkelheit im Herbst und Winter kann nicht nur aufs Gemüt schlagen, sondern auch den Alltag erschweren. Wer sich in seinem Zuhause unsicher fühlt, bewegt sich weniger, zieht sich zurück oder verliert schnell das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Mit kleinen Anpassungen kann man diese Unsicherheit reduzieren und gleichzeitig die Selbstständigkeit erhalten – das gibt Pflegebedürftigen und deren Angehörigen mehr Sicherheit.
Achten Sie darauf, dass Flure, Treppen, Badezimmer und Eingänge gut ausgeleuchtet sind. Bewegungsmelder oder Nachtlichter sind besonders praktisch: Sie gehen automatisch an, sobald jemand einen Raum betritt, und man muss nicht im Dunkeln nach dem Schalter suchen.
Kleine Lampen entlang häufig genutzter Wege, Handläufe und bewegungsgesteuerte Lichtquellen geben Sicherheit. Eine Taschenlampe griffbereit zu haben ist ein einfacher Trick, um bei plötzlicher Dunkelheit oder Stromausfall beruhigt zu bleiben.
Angehörige können viel dazu beitragen, dass sich Pflegebedürftige sicher fühlen:
Mit kleinen Anpassungen lässt sich das Zuhause auch in der dunklen Jahreszeit sicher gestalten. Gute Beleuchtung, klare Orientierung und die Beseitigung von Stolperfallen sorgen dafür, dass sich Pflegebedürftige möglichst sicher bewegen können – und Angehörige beruhigt sind. So wird das Zuhause zu einem Ort, an dem man auch in den Herbst- und Wintermonaten aktiv und selbstständig bleibt.